Alexi Pelekanos

Maria Ziegelboeck

GootopiaDoris Uhlich

Fri 21.01.2022 | 8:00 pm - 9:30 pm
Sat 22.01.2022 | 4:00 pm - 5:30 pm
Sat 22.01.2022 | 8:00 pm - 9:30 pm
Künstlerhaus Mousonturm - Saal


It emerges from within, from the darkness of our bodies: As a vital substance, mucus triggers an ambivalent reaction in many people; it evokes disgust and revulsion, as well as a desire to touch it. Yet mucus is very familiar to us, as a primordial soup from which everything springs. In the performance “Gootopia”, choreographer Doris Uhlich and her ensemble flood the stage with slime and use it as a central choreographic element. From a safe distance, the audience is invited to immerse themselves – in a viscous realm of horror, fascination and sheer pleasure.

Duration: 90 min.
There is a short introduction before each performance.


Biografie
Doris Uhlich entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht die Beschäftigung mit Alltagsgesten oder auch, wie in SPITZE (2008) oder Come Back (2012), mit künstlichen Gesten – in diesen Fällen dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts – im Zentrum. Ihre Performances sind oft Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen. Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit jenseits von Ideologie und Provokation. Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wave bis Techno – eine wichtige Rolle ein. Für Ihr Stück Ravemachine (2016) wurde Doris Uhlich gemeinsam mit dem Tänzer Michael Turinsky mit dem Nestroy-Spezialpreis für „Inklusion auf Augenhöhe“ ausgezeichnet. Die 2018 uraufgeführte Produktion Every Body Electric war 2019 u. a. zur Tanzbiennale von Venedig und zur Bienal Sesc de Dança in São Paulo eingeladen. Weitere Preise und Auszeichnungen: „bemerkenswerte Nachwuchs-Choreografin“ im Jahrbuch von Ballettanz 2008, Tanzpreis des bm:ukk (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) für SPITZE 2008, Nennung zur „Tänzerin des Jahres“ in der Zeitschrift tanz 2011 und 2015, „award out-standing artist 2013″ im Bereich darstellende Kunst des bm:ukk (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur), Nennung zur „Choreografin des Jahres“ in der Zeitschrift tanz 2018 und 2019, Publikumspreis für Every Body Electric beim Our Stage Festival in Dresden 2019.


Cast & Credits
Choreografie Doris Uhlich
Konzeptentwicklung in Zusammenarbeit mit Boris Kopeinig
Performer*innen Pêdra Costa, Ann Muller, Andrius Mulokas, Emmanuel Obeya, Camilla Schielin, Grete Smitaite
Bühnenbild Juliette Collas, Philomena Theuretzbacher
Kostüm Zarah Brandl
Sound Boris Kopeinig
Licht Phoenix (Andreas Hofer), Gerald Pappenberger
Dramaturgische Beratung Adam Czirak
Feedback Johanna Kirsch
Regie- und Produktionsassistenz Laura Buczynski
Bühnenassistenz Wanja Knoflach
Kostümmitarbeit Annina Kriechbaum, Josephin Berger
Social Media Esther Brandl
Dank an Gabriel Kraußhar
Produktion Margot Wehinger
International Distribution Something Great

Eine Veranstaltung des Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF BANK Stiftung, Crespo Foundation, Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, Dr. Marschner Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main].

Koproduktion Tanzquartier Wien, Theater Freiburg, Dampfzentrale Bern, asphalt Festival und insert Tanz und Performance GmbH.
Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

 

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