Als Gründungsmitglied des Bundesverbandes Tanz in Schulen e.V. arbeitet die Tanzplattform Rhein-Main aktiv an der Entwicklung von Standards. Oberstes Ziel: zeitgenössische Tanzkunst und -kultur in der schulischen Bildung zu etablieren. Die Kunstform Tanz soll Schüler*innen aller Schulformen und -stufen in Theorie und Praxis nähergebracht und fester Bestandteil von Bildung und Persönlichkeitsentwicklung werden.

Ende 2006 entwickelten wir gemeinsam mit Wiebke Dröge unser eigenes Tanz-in-Schulen-Konzept, das wir bis heute ständig weiter verfeinern.

 

Die Projektzeiträume richten sich nach den Möglichkeiten und Programmen der Schule und werden in Absprache mit den Tanzkünstler*innen ausgewählt. Meist findet wöchentlich ein zweistündiger Tanzunterricht statt. Andere Projekte laufen drei- bis vierstündig oder integrieren ganze Projektwochen. Der gesamte Projektzeitraum mit einer Arbeitsgruppe läuft mindestens über drei Monate bis zum Abschluss, ideal ist die Arbeit über ein Schulhalbjahr.

Bei allen Tanz-in-Schulen-Projekten geht es uns auch um die schüler*innengerechte Vermittlung folgender Inhalte:

  • Entwicklungs- und Aufführungsmethoden
  • Ziele, Menschenbilder und Motivationen
  • Bewegungsformen
  • Techniken des zeitgenössischen Tanzes

Ziel der Projekte ist die Entwicklung kleiner Tanzperformances, die abschließend aufgeführt werden. Dafür werden kleine Theater, Schulaulen oder Turnhallen gewählt. Nicht immer ergibt eine große öffentliche Aufführung Sinn. Welches Präsentationsformat am geeignetsten ist, wird gemeinsam mit den Schüler*innen erarbeitet. Gute Erfahrungen haben wir mit folgenden Formaten gemacht:

  • Präsentation vor ein oder zwei ausgesuchten Nachbarklassen
  • Präsentation, bei der Schüler*innen ausgewählte Inhalte aus dem Kurs zeigen
  • Videopräsentation/-dokumentation
  • Ausstellung
  • Präsentation nur vor Eltern und Lehrkräften der Schule

Die Tanzplattform Rhein-Main setzt ihren Schwerpunkt auf das Vernetzen und Kooperieren mit allen Vertretergruppen, die mittelbar und unmittelbar mit Tanz in Schulen verbunden sind bzw. zukünftig verbunden sein werden. Damit die einzelnen Projektbeteiligten voneinander lernen und profitieren können, wird darüber hinaus ein Austausch auf weiteren Ebenen angestrebt, z.B. durch gegenseitiges Zeigen, direkten Schüler*innenaustausch, Workshops oder zusammenführende Aufführungsveranstaltungen verschiedener Projekte wie beispielsweise:

  • Projektleiter*innentreffen
  • Coaching der Projektleiter*innen
  • Tanz-in-Schulen-Tag
  • Teamtreffen mit Schulleitung, Lehrer*innen, Projektleitung Tanzplattform Rhein-Main, Projektleiter*innen
  • 2-tägiger Intensivworkshop „einfädeln – how to start a dance in schools project” für potenzielleProjektleiter*innen von Schulprojekten
  • Weiterbildung Kunst Rhein-Main

Das daraus resultierende Netzwerk soll den Tanz als festen Bestandteil von Kunst, Pädagogik und kultureller Praxis in Schulen weitflächig und vielseitig konstituieren.


Tanz-in-Schulen-Tag

Der Tanz-in-Schulen-Tag ist ein Angebot zum Austauschen von Erfahrungen, Ergebnissen, Fragen und Arbeitsweisen in Tanz-in-Schulen-Projekten. Angesprochen sind Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleiter*innen und Künstler*innen, die im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main bereits Projekterfahrungen gemacht haben. Das Ziel dieser Plattform ist, die Kommunikation aller Beteiligten miteinander anzuregen und sich gegenseitig in der Kooperation zu unterstützen. Der Austausch geschieht u.a. in Form von Tanzpräsentationen, Videos, Fotos und Ideenpostern.


Sie haben Interesse?

Wir freuen uns über neue Projektpartner*innen! Bitte füllen Sie das jeweilige Kontaktformular aus
und schicken es an info@tanzplattformrheinmain.de

Download:
Kontaktformular für Schulen
Kontaktformular für Choreograf*innen
Kontaktformular für Studierende


Ewelina Zielonka ist freischaffende Künstlerin und Tanzlehrerin. Sie absolvierte Movement Studies, Performance und Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Universität in Linz. 2015 erwarb sie MA in MA CoDE-Programm an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. In diesen Jahren spezialisierte sie sich in zeitgenössischem Tanz, Improvisation und somatischem Bewegungsansatz.
Seit vier Jahren arbeitet sie in unterschiedlichen Kontexten in Frankfurt: Tanz in Schulen, Soziale Projekte mit Schüler*innen, mit Kindern, Jugendlichen und Senioren. Sie bietet regelmäßig Tanzunterricht an und macht Choreografien für Theaterstücke und Kurzfilme. Sie führt regelmäßig Workshops und vertieft nebenher ihr Hauptinteresse an der Interaktion mit der Umgebung und der Erforschung des Ortsgefühls.

Sandra Baumeister-Roth ist in Buenos Aires geboren und aufgewachsen. Dort hat sie ihr Studium in Kunst- und Theaterwissenschaften sowie ihre Ausbildung als Schauspielerin und Tanzpädagogin abgeschlossen. Seit 2002 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin in Frankfurt, unterrichtet kreativen und modernen Kindertanz und leitet Tanzprojekte in Schulen sowie Tanztheater Projekte für Kinder und Erwachsene u.a. „Die mit den Röcken tanzen“ und „Zeit tanzt Zeit“.

Allison Brown lebt in Frankfurt und realisiert seit 1998 eigene Arbeiten wie die abendfüllende Choreografie “Grundlicht” (2006). Außerdem gibt sie Workshops in Europa, Nordamerika und Japan und nahm an zahlreichen Symposien teil. Sie tanzte in Kompanien wie New York City Ballet, Twyla Tharp and Dancers, Amanda Millers Pretty Ugly Dance Company und Saburo Teshigawaras Karas Company. Von 1996 bis 2004 war sie Tänzerin in William Forsythes Ballett Frankfurt.

Hannah Dewor studierte Modernen und Zeitgenössischen Bühnentanz in Köln und Amsterdam und schloss 2012 den Masterstudiengang Contemporary Dance Education an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ab. Sie lebt in Frankfurt, arbeitet als Tänzerin und Performerin in unterschiedlichen Produktionen und entwickelt eigene und kollektive Choreographie- und Performancearbeiten, zuletzt im Kontext des Atelierfrankfurt. Hannah ist u.a. künstlerische Leiterin und Choreografin des Ensemble Barefeet mit Jugendlichen mit Handicap und von Tanz-in-Schulen-Projekten u.a. in Kooperation mit der Tanzplattform Rhein-Main. Sie widmet sich darüber hinaus der Tanzvermittlung in und ist Mitbegründerin des Workshopfestivals DAS PLATEAU für zeitgenössischen Tanz, das 2017 bereits das fünfte Mal stattfinden wird.

Wiebke Dröge ist zeitgenössische Choreografin, Diplom-Sportwissenschaftlerin und Coach. Von 2010 bis 2016 leitete sie den Klub_21 | Tanz- und Performance für Jugendliche und junge Erwachsene, ein interdisziplinäres Projekt der Tanzplattform Rhein-Main. Zudem ist sie Dozentin und Seminarleiterin an Universitäten, Hochschulen und in anderen Ausbildungskontexten von Tanz, Performance und Kulturarbeit. Sie unterrichtet Zeitgenössischen Tanz und Performative Methoden mit dem Schwerpunkt Improvisation und Interdisziplinarität. Als Coach begleitet sie seit 2009 Künstler in ihrer Arbeit, Präsentation und Kommunikation in beruflichen Netzwerken. Sie realisierte seit 2001 mehr als 20 Tanzperformances – aktuell im Kontext des Atelierfrankfurt.

Jungyeon Kim absolvierte den Masterstudiengang Choreographie an der Korea National University of Arts und den Masterstudiengang Contemporary Dance Pedagogy an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seit 2012 besteht eine Zusammenarbeit mit dem Theaterlabor INC. als Choreographin in inklusiven Theaterstücken. Außerdem unterrichtet sie Kinder und Jugendliche im Rahmen des Tanz-in-Schulen Programms der Tanzplattform Rhein-Main. Sie ist Mitbegründerin von DAS PLATEAU, Choreographin des Ensemble Barefeet und leitet gemeinsam mit T-LAP Deutsch-Französische Performance Werkstatt, ein bilaterales Kulturprojekt für junge Künstler.

Sibylle Magel (Jg. 1962) ist Tanz- und Theaterpädagogin, Tänzerin und Clownin.
Ihre Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz und Contact Improvisation machte sie bei Bewegungsart in Freiburg und bei der Tanzfabrik Berlin. An der Clownsschule Darmstadt studierte sie u.a. bei Laura Fernandez und Hanna Linde. Seit 1990 leitet sie künstlerische und Unterrichts-Projekte mit Gruppen aller Altersstufen und Fähigkeiten. Regelmäßig arbeitet sie auch als Tänzerin und Performerin , sowohl auf der Bühne als auch im öffentlichen Raum. Seit 2011 ist sie Tanz-in-Schulen-Dozentin. Außerdem arbeitet sie seit 2016 als Co-Referentin unserer Weiterbildung Kita Tanz und als Dozentin für Contact Improvisation Schauspielschule Wiesbaden.

Marialena Marouda arbeitet in den Bereichen Performancekunst und Choreographie. Sie studierte Philosophie und bildende Kunst an der Columbia University in New York und setzte ihr Studium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Giessen (M.A., 2011) fort. Maroudas Fokus liegt hauptsächlich auf der Erarbeitung von performativen Archiven, die ortsspezifisch installiert und erkundet werden können. Zum Beispiel entwickelte sie das „Archive of (un)familiar things“, ein Archiv der subjektiven Stadterfahrungen, und installierte es Ende Oktober 2016 im Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt. Im Rahmen von Tanz-in-Schulen erarbeitete sie zahlreiche Schulprojekte in Kollaboration mit der Tanzpädagogin und Choreographin Hannah Dewor.

Nira Priore Nouak ist Brasilianerin und seit 1987 in Deutschland als Tänzerin und Tanzpädagogin tätig. Sie studierte Architektur in Brasilien, Germanistik, Philosophie und Gebärdensprache in Deutschland. 2009 absolvierte sie den Masterstudiengang Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (HfMDK) und ergänzte 2011 mit der Ausbildung zur Lern- und Entwicklungsbegleiterin am Institut für Bewegung- und Lernentwicklung (IBL) in Hamburg. Kern ihrer Arbeit ist die sensomotorische Körperarbeit im Zusammenhang mit Lernentwicklung, Improvisationstechniken, sowie die Verbindung von Theorie und Praxis in gruppenprozessorientierter Arbeit. Sie unterrichtet zeitgenössischen Tanz und leitet verschiedene Projekte, wie die Weiterbildung KitaTanz und Tanz-in-Schulen-Projekte der Tanzplattform Rhein-Main, sowie im Jahr 2016 das Projekt Odyssee_21 für das Hessisches Staatsballett. Darüber hinaus ist sie Gastdozentin an der Universität Koblenz und Mitbegründerin von DAS PLATEAU. Seit der Spielzeit 2016/17 arbeitet sie als Leitung der Tanzvermittlung für das Hessische Staatsballett.

und Ana Berkenhof, Verena Billinger, Christine Bürkle, Tümay Kılınçel, Johanna Knorr, Gregory Livingston, Johanna Milz, Norbert Pape, Nicole Peisl, Isabelle Pelti-Kromm, Nina Piulats Finger, Irene Schmidtmer, Sebastian Schulz, Victoria Söntgen, Ekaterina Steckenborn, Kristina Veit

Alois-Eckert-Schule (Frankfurt-Nordend)
Bernhard-Adelung-Schule (Darmstadt)
Freiligrath-Grundschule (Frankfurt-Fechenheim)
Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (Wiesbaden)
Gesamtschule Am Rosenberg (Hofheim)
Hostatoschule (Frankfurt-Höchst)
IGS Alexej von Jawlensky (Wiesbaden)
IGS Bertha von Suttner (Nidderau)
IGS Carl von Weinberg (Frankfurt-Goldstein)
IGS Georg Büchner (Frankfurt)
IGS Heinrich Kraft (Frankfurt-Fechenheim)
IGS Herder (Frankfurt-Ostend)
IGS Nordend (Frankfurt-Nordend)
IGS Odenwald (Heppenheim)
IGS Otto Hahn (Frankfurt)
IGS Schiller (Offenbach)
IGS Süd (Frankfurt)
Marienschule (Offenbach)
Philipp-Holzmann-Schule (Frankfurt-Westend)
Theo-Koch-Schule (Grünberg)
Viktoriaschule (Darmstadt)
VHS Rüsselsheim
Wallschule (Frankfurt-Sachsenhausen)

Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Fachbereich Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen

Fachbereich Bildungswissenschaften IfGP der Universität Koblenz-Landau, Standort Koblenz

„BODY-DRESS-CODE“
Körper und Raum/Körper und Kostüme
Ein Kooperationsprojekt des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main
Kurze Projektbeschreibung
„Body-Dress-Code" widmet sich dem Verhältnis von Kleidung, Körper und Wahrnehmung. 3 Klassen
aus zwei Schulen untersuchen, wie uns Kleidung verbindet oder trennt, wie sie eine Meinung oder
eine Identität verkörpern bzw. verändern kann. Die tänzerische Arbeit mit Bühnenkostümen bildet
den Ausgangspunkt und ermöglicht den Kindern sich aus künstlerischer Distanz ihrem Alltag zu
nähern und einen unvoreingenommenen Blick auf Alltagskleidung und mit diesen verbundenen
Zuschreibungen einzunehmen.

Die Kooperationsschulen
Bernhard-Adelung Schule in Darmstadt
Teilnehmer*innen: 40 Schüler*innen, jeweils 20 Jugendliche pro Klasse, 6. Klasse im Klassenverband
Zeitraum: Klasse 1: 1. Halbjahr September 2021 – Februar 2022
Klasse 2: 2. Halbjahr Februar 2022 – Juli 2022
Format: 1 x wöchentlich, 90 min.
Zusammenarbeit: 2 Tanzvermittler*innen, 2 Lehrer*innen
Art und Ort der Ergebnispräsentation: Interne Präsentationen verschiedenen Formats in den Schulen
sowie an dem „Tanz in Schulen Tag“ im Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

Mittelstufenschule Dichterviertel Wioesbaden
Beteiligte Künstler*innen, Tanzvermittler*innen: Britta Schönbrunn und Mareike Menke
Schulpartner 1: Gruppe 1/ 1. Halbjahr September 2021 – Februar 2022, Gruppe 2/ 2. Halbjahr
Februar - Juli 2022
Teilnehmer*innen: ca. 20 Schüler*innen, x Klasse im Klassenverband
Zeitraum: Februar bis Juli 2022
Format: 1 x wöchentlich, 90 min.
Zusammenarbeit: 2 Tanzvermittler*in, 1 Lehrer*inArt und Ort der Ergebnispräsentation: interne Präsentationen verschiedenen Formats in der Schule
sowie an dem „Tanz in Schulen Tag“ im Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
Beteiligte Künstler*innen, Tanzvermittler*innen: Sibylle, Magel und Ioulia Kokkokiou
Schulpartner 2: vrsl. 2. Halbjahr Februar 2022 bis Juli 2022

Beteiligte Tanzkünstler*innen/Tanzvermittler*innen
Auf Basis eines Honorarvertrages werden pro Projekt 2 Tanzkünstler*innen/Tanzvermittler*innen
engagiert, um das Projekt vor Ort durchzuführen. In den Schulen wird jedes Projekt in
Zusammenarbeit mit einer Lehrerkraft durchgeführt.
Angefragt für das Projekt sind die folgenden Tanzkünstler*innen: Sibylle Magel und Ioulia Kokkokiou
in Wiesbaden und Britta Schönbrunn und Mareike Menke in Darmstadt.

Wie können wir ein sicheres, Corona-taugliches Format in Schulen anbieten?
Im Zuge der vielfältigen Erfahrungen des ungewöhnlichen letzten Jahres haben wir gelernt, Tanz auch
mit Abstand und Einschränkungen zu vermitteln und sind dazu in der Lage, sowohl analog als auch
mit digitalen Formaten mit den Schüler*innen zu arbeiten. Um weitere Planungssicherheit für alle
Beteiligten zu schaffen, möchten wir für diese Projekte mit festen Klassenverbänden arbeiten. Wenn
notwendig, können wir die Gruppe in zweiteilen und auch in dieser Form hybrid arbeiten.

Welche pädagogischen und künstlerischen Ziele werden mit dem Projekt verfolgt?
Die Arbeit mit Kostümen ermöglicht den Schüler*innen in eine unbekannte Rolle zu schlüpfen. Sie
kennen das Thema der Veränderung gut. Durch Tanz werden Sensibilität und die Möglichkeit für
Diversität geschaffen. Die Schüler*innen entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass Vielfalt positiv zu
bewerten ist und jede Form von Kleidung, Körper und Bewegung einen respektvollen Umgang
verdient.

Was sind gute Bedingungen für das Gelingen von Tanzprojekten in Schulen?
Geeignete und saubere Räume, in denen die Beteiligten sich eingeladen fühlen sich zu bewegen.
Auch der Boden spielt hier eine wichtige Rolle, da dieser in der Arbeit mit Bewegung gut nutzbar sein
muss.
Engagierte Lehrer*innen, die im Tandem mit den Tanzkünstler*innen zusammenarbeiten. Eine gute
Zusammenarbeit zwischen Lehrer*innen und Tanzvermittler*innen ist die Basis für das Projekt und
überträgt sich in Form einer produktiven Atmosphäre auf das gesamte Projekt. Diese
Zusammenarbeit wird im Voraus abgesprochen

Ansprechpartner*innen
Projektleiterin Tanzvermittlung: Nira Priore Nouak
Produktionsleiterin Tanzplattform Rhein-Main: Janine Petry
Auftraggeber: Hessisches Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main

Das Projekt „BODY-DRESS-CODE“ geht der Frage nach, welchen Einfluss Bekleidung auf unsere
Körper und die Eigen- und Fremdwahrnehmung hat. Welche Veränderung bewirkt sie und was genau
macht sie mit dem Körper der Person, die in ihr steckt. Kleidung spielt eine große Rolle im Leben von
Kindern und Jugendlichen. Mit ihr wird häufig eine soziale Klasse, das Geschlecht und eine bestimmte
Gruppe oder politische Meinung identifiziert. „BODY-DRESS-CODE“ möchte einen sicheren Raum für
Schüler*innen schaffen, um sich von vorgegebenen Mustern zu lösen und künstlerisch mit ihrer
Identität und Kleidung als Zeichenträger zu experimentieren. Um eine Verbindung zwischen Kleidung
und deren Auswirkungen auf Körper und Raum zu etablieren, laden wir die Schüler*innen ein sich
durch tanzpraktische Anleitungen mit Bühnenkostümen zu beschäftigen. Dieser Zugang ermöglicht
ihnen in Distanz zu sich und ihrem Alltag zu gehen, sich auszuprobieren. Wir möchten die
Jugendlichen dazu ermutigen Kostüme als wichtige Elemente visueller Gestaltung zu entdecken, die
eine innere Haltung ausdrücken können. Wir werden mit ihnen zur Wechselwirkung von Körpern und
ihren Umkleidungen experimentieren und folgen dabei den Gedanken von Gertrud Lehnert, die
Nira Priore Nouak – priorenouak@staatstheater-darmstadt.de – Tel. 06151 2811 7422
Körper und Kleid als aufeinander angewiesen begreift. „Der Körper ist da, damit das Kleid existiert,
und das Kleid ist da, damit der Körper existiert – nämlich damit er auf eine bestimmte Weise
realisiert werden kann: als kultivierter Körper“. In einer Abschlusspräsentation werden die
Schüler*innen ihre Recherchen zu Körper, Raum und Bekleidung öffentlich vorstellen: schulintern
und im Rahmen des Tanz-in-Schulen-Tags am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt. Die
Präsentationsformate werden im Projektverlauf definiert, ein Stück, ein Film, eine Installation oder
ein prozessbeschreibendes Format, wie Talks oder Lecture-Performances. Das eigene Forschen wird
von Aufführungsbesuchen begleitet. Durch die innovative Kooperation zwischen dem Hessischen
Staatsballett und dem Künstlerhaus Mousonturm können die Schüler*innen dabei an verschiedene
Ästhetiken und Umgangsweisen mit Körper, Raum und Kostümen herangeführt werden. Angedacht
ist der Besuch eines Gastspiels des Theater Artemis im März 2022, das in einem sehr reduzierten
Bühnenraum vollkommen den Körper der Performer*innen fokussiert und einer Vorstellung von „Der
Nussknacker“ von Tim Plegge/ Hessisches Staatsballett, in dem die Tänzer*innen mehrere
Metamorphosen durch Kostüme in einem starken Bühnenbild durchleben. Sowohl als Zuschauende
als auch im Selbstexperiment werden die Schüler*innen in dem Bewusstsein gestärkt, dass Vielfalt
positiv zu bewerten ist und jede existierende Form von Kleidung, Körper und Bewegung einen
respektvollen Umgang verdient. Die Repräsentation des Individuums im Einklang mit der kollektiven
Außenwelt soll hier reflektiert werden.

My Speaking Body

“Listening to our Body more than telling it what to do”, so beschrieb Ohad Naharin 2013 seine Suche nach neuen Ideen für ein Tanzstück. Das Tanz in Schulen-Projekt Projekt My speaking Body möchte daran anknüpfen und mit Schüler*innen einer 7. und 6. Klasse in Anlehnung an Naharins Bewegungssprache ebenfalls auf die Suche gehen: Ausgangspunkt ist die Idee, dass alles schon da ist und wartet entdeckt zu werden. Ziele dieses Projektes sind, den Kindern bzw. Jugendlichen zu vermitteln, dass die physische Erfahrung im Tanz an sich wertvoll und die Übertragbarkeit von Vorgehensweisen auf andere Lernprozesse möglich ist. Um die Schüler*innen zu inspirieren und zu motivieren findet eine intensive Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsballett statt, das in der Spielzeit 2020/21 das Stück Kamuyot von Ohad Naharin einstudieren und zur Aufführung bringen wird. Das Besondere an Kamuyot ist, dass die traditionelle Barriere zwischen Bühne und Auditorium aufgebrochen und eine gemeinsame Erfahrung zwischen Tanzenden und Nicht-Tanzenden geschaffen wird. Auf diese Weise können sie mit professionellen Tanzschaffenden in direkten Austausch über ihre neugewonnen Körpersprachen treten, die sie in ihrer Zeit an der Schule selbst erforscht haben. Geplant sind demnach nicht nur Proben- und Vorstellungsbesuche, sondern auch direkte Treffen des verbalen und evtl. auch tänzerischen Austausches mit dem Ballettensemble.

 

Teilnehmende:

Jawlenksky Schule in Wiesbaden
25-28 Jugendliche, 7. Klasse
Beteiligte Künstler*innen, Kunstvermittler*innen: Sibylle, Magel, Jungyeon Kim

Bernhard-Adelung Schule in Darmstadt
2 Halbjahrprojekt, 50 Schüler*innen, 6. Klasse, jeweils 25 Jugendliche pro Gruppe
Beteiligte Künstler*innen, Kunstvermittler*innen
Amelia Uzategui, Shiva Amiri

Projektleitung: Nira Priore Nouak
Produktionsleitung: Janine Petry

IGS Herder, Frankfurt

Zusammen sein Vol.1000

Projektzeitraum: Schuljahr 2019/20 jeden Freitag 8.15-9.45 Uhr
Teilnehmerzahl: 22 Schüler*innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Ewelina Zielonka, Hannah Dewor

22 Schüler des 7. IGS Herder-Jahres treffen sich freitags um 8:15 Uhr, um den Umgang mit Bewegung zu lernen. Als Einzelperson, aber auch als Gruppe.
Beim energetischen Aufwärmen lernen wir gemeinsam, uns zu bewegen, Körperteile miteinander, mit Musik und mit Richtungen, zu koordinieren. Wir beobachten, was es bedeutet, sich auf Bewegung zu konzentrieren – was wir bereits darüber wissen und was uns interessiert. Als nächstes lernen wir die Grundlagen des Tanzens und des Zusammenseins kennen; z.B. aufeinander hören, auf andere achten und im Moment gemeinsam Bewegung schaffen.
Während wir an der Präsentation arbeiten, fragen wir uns hauptsächlich: In welchen Formen können wir unser „Zusammensein” manifestieren – 22 Schüler gleichzeitig? Welche Beziehungen können wir durch Bewegung miteinander herstellen? Was ist der Grund für unser Zusammensein?

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Wir üben den Aufstand (AT)

Projektzeitraum: Schuljahr 2019/20 jeden Freitag 10.15-11.45 Uhr
Teilnehmerzahl: 10 Schüler*innen des 8. Jahrgangs
Projektleitung: Ewelina Zielonka, Hannah Dewor

Wir üben den Aufstand. Stellen uns hin, stehen auf, fallen um, bleiben stehen, wollen sitzen bleiben, liegen bleiben, zusammensacken, losgehen und einstehen.
Im Schuljahr 2019/20 beschäftigt sich die Schüler*innengruppe der Jahrgangsstufe 8 der IGS Herder zusammen mit den Tanzkünstler*innen Hannah Dewor (künstlerische Leitung) und Ewelina Zielonka (Projektbegleitung) mit dem Vorgang des Aufstehens. Dabei wird das Aufstehen auf physischer Ebene beleuchtet sowie auf mentaler, ideeller Ebene. Die Gruppe konfrontiert sich mit Protestmechanismen und wird diese in choreografischen Situationen verhandeln und ausstellen. Alltägliche Bewegungsabläufe werden aufgegriffen und Stück für Stück in tänzerische Bewegung übertragen, verfremdet und choreografiert.
Während des Projektverlaufs sowie für die Ausgestaltung der Abschlussaufführung werden die Ideen und (polit.) Anliegen der performenden Schüler*innen aufgegriffen und künstlerisch verarbeitet.
Hierbei spielen folgende Fragen eine Rolle:Was holt dich morgens aus dem Bett? Für was lohnt es sich aufzustehen? Wie gestaltet sich der Moment in dem man einer Sache Beine macht, dafür einsteht und auf die Straße geht?

IGS Alexej von Jawlensky, Wiesbaden

Zeitraum: 2.11.2018 – 8.2.2019
Teilnehmerzahl: 15 Schüler*innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Jungyeon Kim / Sibylle Magel

Im jetzt 8. Projekt an der IGS Alexej von Jawlensky arbeiteten Jungyeon Kim und Sibylle Magel dieses Mal mit 15 freiwilligen Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 zum Thema „Schwellen“. In der Vorarbeit beschäftigten wir uns neben tanztechnischen und kompositorischen Tools mit folgenden Fragen: Welche Schwellen kennen wir im Alltag, welche wichtigen Schwellen gab es schon in unserem Leben? Welche Gefühle erleben wir dabei vor der Schwelle, auf der Schwelle, dahinter? Wie drückt sich das in der Bewegung aus? Die Schüler*innen bearbeiteten das Thema zusätzlich mit einem Material/Objekt: ca. 4-5 Meter langen Bändern, mit denen sie immer wieder neue Räume und Situationen gestalteten.
Die fünf Aufführungen am 7 und 8. März 2019 fanden vor Eltern, Lehrkollegium und Mitschüler*innen statt.

 

IGS Herder, Frankfurt

Zeitraum: 19.10.2018 - 5.4.2019
Teilnehmerzahl: 22 Schüler * innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Hannah Dewor / Ewelina Zielonka

Im Rahmen der "Expedition in den Zeitgenossischen Tanz" stellen wir uns die Frage, was ist der Unterschied zwischen Bewegungsakt und Tanzakt - wie soll man sie überbrücken? Wie können wir sensibler werden, um aus einer Alltagsbewegung eine Tanzform zu machen?

Durch die Arbeit mit kleinen Bewegungsgeschichten in den Gruppen beobachten wir Eigenschaften, wie eine Form in eine Geste und eine Geste zum Tanzen übertragen wird. Wir spielen in diesem Bereich und setzen neue Aspekte und kompositorische Werkzeuge ein, um mit Raumaspekten, Musikalität, Veränderung der Bewegungsqualitäten, Beziehungen zu anderen zu schaffen. Die Schüler*innen lernen auch, sich im physischen Kontakt miteinander zu bewegen.

 

IGS Herder , Frankfurt

Zeitraum: 01.09.2017 – 16.06.2018
Teilnehmerzahl: 21 Schüler*innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Hannah Dewor

„Wie kann ich denn heute noch einen neuen Tanzstil entwickeln?“, lautet die Frage des Tanz-in-Schulen-Projekts an der IGS Herder im Schuljahr 2017/18. Im Fach „Kulturelle Praxis” widmen sich die Schüler*innen dieser Frage. Unterteilt in Expertenrunden übernimmt jede Gruppe einen favorisierten Stil als Ausgangspunkt. So baut sich die Gruppe Vokabular unterschiedlicher aktueller Tanzstile und ihrer möglichen historischen Vorreiter auf. Das Besondere: Die Teilnehmenden erarbeiten sich jegliche Stile von und mit Youtube-Tutorials, spulen sich ihren persönlichen Dozenten so zurecht, wie er gebraucht wird, testen sein Können und Wissen. Die Künstlerin Hannah Dewor begleitet diesen Lern-und Rechercheprozess. Im letzten Schritt wagen die Expertengruppen die Komposition eines eigenen Tanzstils. Als Projektabschluss werden neben Live-Tanzperformances auch Mitschriften und eigene Video(tutorial)s der verschiedenen Stile und Neukompositionen präsentiert.

Wallschule, Frankfurt

Zeitraum: 17.08.2017 – 21.06.2018
Teilnehmerzahl: 10 Schüler der Klasse 4 a
Projektleitung: Sandra Baumeister-Roth

An dem neuen Projekt „Wenn ich Pirat wäre, würde ich…“ an der Wallschule Frankfurt (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen) nehmen zum ersten Mal ausschließlich Jungs teil. Die Tanzkünstlerin Sandra Baumeister-Roth erforscht gemeinsam mit den Schülern wie durch Fantasiebilder aus der Welt der Piraten, die Qualität einer Bewegung verändert werden kann. Auch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Raumnutzung (der Raum verwandelt sich mal in ein Schiff, mal in eine einsame Insel) bilden einen Schwerpunkt. Mit dem erforschten Bewegungsmaterial soll eine Performance gestaltet werden.

IGS Herder Schule, Frankfurt

Zeitraum: 15.– 19.05.2017
Teilnehmerzahl: mehr als 100 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6
Projektleitung: Hannah Dewor, Wiebke Dröge und Jungyeon Kim

“Blickwinkel und Perspektiven” lautet der Ausgangspunkt für die “Zeitzone” der IGS Herder Schule vom 15. – 19. Mai 2017. Jede Choroegrafin widmete sich dabei mit jeweils zwei Gruppen einem eigenen Schwerpunkt: Hannah Dewor begab sich mit den Schüler*innen in das Spannungsfeld von Körper, Raum und bausatzartigen Objekten (Sportkästen etc.) und brachte die drei Komponenten in Interaktion miteinander. Unter dem Titel “Ortsverweise” entwickelte Wiebke Dröge mit ihren Gruppen Bewegungsabläufe von konkreten Alltagssituationen, die an eher privaten Orten stattfinden. Jungyeon Kim untersuchte gemeinsam mit den Schüler*innen das Spannungsfeld zwischen Gruppe und Individuum.

IGS Alexej von Jawlensky, Wiesbaden

Zeitraum: 9.1.2017 – 24.3.2017
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Jungyeon Kim / Sibylle Magel

Im sechsten Projekt an der IGS Jawlensky arbeiteten Jungyeon Kim und Sibylle Magel mit 12 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 zum Thema Kleidung. Wie beeinflusst Kleidung die Bewegung, welche Beziehung habe ich zu einem bestimmten Kleidungsstück, wie kann Kleidung Beziehung stiften? Die insgesamt sieben Aufführungen fanden vor Eltern, Lehrkollegium und Mitschüler*innen am 22.-24. März 2017 statt.

Bernhard-Adelung-Schule, Darmstadt

Zeitraum: 10.1.2017 – 13.6.2017
Teilnehmerzahl: 23 Schüler*innen aus der 6. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Sibylle Magel

Zum wiederholten Mal findet für die Jahrgangsstufe 6 eine Einführung in zeitgenössischen Tanz statt. Die je ca. 23 Schüler*innen experimentieren in jeweils 9 Doppelstunden mit „bloß so Bewegungen – das ist ja kein Tanz! Macht aber irgendwie Spaß“ und entwickeln in Duos, Trios und größeren Gruppen kleine Bewegungssequenzen, mal mit abstrakten Vorgaben wie Form und Formfluss, mal mit Bewegungsqualitäten in konkreten Bildern wie „im Dschungel, auf dem Schrottplatz“ oder zu verschiedenen Musiken. Jede Einheit endet mit einer kleinen Aufführung.

Freiligrathschule, Frankfurt

Zeitraum: 1.3.2017 – 14.6.2017
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen der 2. und 3. Klassen
Projektleitungn: Jungyeon Kim

Die Teilnehmenden tanzten wöchentlich im Rahmen einer freiwilligen Tanz-AG. Ziel des Projektes ist es, Tanz als eine Sprache zu vermitteln, in der die Schüler*innen sich selbst ausdrücken und miteinander interagieren können. Die Beiträge der Teilnehmenden werden in einer Choreografie zusammengeführt und im Theaterhaus Frankfurt aufgeführt. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Wallschule, Frankfurt

Zeitraum: 8.9.2016 – 29.6.2017
Teilnehmerzahl: 12 Schülerinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren
Projektleitung: Sandra Baumeister

In diesem Projekt wird unter der künstlerischen Leitung von Sandra Baumeister eine kleine Tanzperformance zum Thema „Röcke“ entwickelt. Die Schüler*innen erforschen tänzerisch, wie Röcke auf sie wirken, wie sie getragen und erfühlt werden können und welche Assoziationen die Röcke bei ihnen auslösen. Dadurch sollen die Schüler*innen unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten und -qualitäten entdecken. Mit dem gesamten erforschten Bewegungsmaterial soll eine kleine Tanztheater-Performance gestaltet werden.

Freiligrathschule, Frankfurt

Zeitraum: 23.9.2015 – 27.1.2016
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen aus der 3. bis 4. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Jungyeon Kim

Im 1. Schulhalbjahr 2015/2016 nahmen an der Tanz-AG 12 Schüler*innen aus der 3. und 4. Klasse teil. Ziel des Projektes war es, Tanz als eine Sprache zu vermitteln, in der die Schüler*innen sich selbst ausdrücken und miteinander interagieren können.

Zeitraum: 10.2.2016 – 13.7.2016
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen der 2. bis 4. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Jungyeon Kim

Auch dieses Projekt fand wieder im Rahmen einer freiwilligen wöchentlichen AG statt und hatte das Ziel, Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksform zu vermitteln. Die Beiträge der Teilnehmenden wurden in einer Choreografie zusammengeführt und im Theaterhaus Frankfurt aufgeführt.

Beide AGs fanden in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Wallschule, Frankfurt

Zeitraum: 1.10.2015 bis 16.7.2016
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren
Projektleitung: Sandra Baumeister

Unter der Leitung von Sandra Baumeister begann am 1.10.2015 an der Wallschule ein schuljahrübergreifendes Projekt für Schüler*innen aus der Mittelstufe. Gemeinsam wurden Varianten ausprobiert, das Thema „Zeit“ mit dem Körper auszudrücken.

Zeitraum: 8.9.2016 – 29.6.2017
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren
Projektleitung: Sandra Baumeister

In diesem Projekt wird unter der künstlerischen Leitung von Sandra Baumeister eine kleine Tanzperformance zum Thema „Röcke“ entwickelt. Die Schülerinnen erforschen tänzerisch, wie Röcke auf sie wirken, wie sie getragen und erfühlt werden können und welche Assoziationen die Röcke bei ihnen auslösen. Dadurch sollen die Schülerinnen unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten und -qualitäten entdecken. Mit dem gesamten erforschten Bewegungsmaterial soll eine kleine Tanztheater-Performance gestaltet werden.

IGS Alexej von Jawlensky, Wiesbaden

Zeitraum: 7.12.2015 bis 26.2.2016
Teilnehmerzahl: 24 Schüler*innen des 7. Jahrgangs
Projektleitung: Sibylle Magel, Nira Priore Nouak

Das Intensivprojekt an der IGS Alexej von Jawlensky in Wiesbaden fand zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 unter der künstlerischen Leitung von Nira Priore Nouak und Sibylle Magel statt. Die Projektleiterinnen entwickelten das Projekt zum Thema „Grenzen“ gemeinsam mit den Schüler*innen und der begleitenden Lehrerin. Die Gruppe erforschte, wo es Grenzen gibt, wo der persönliche Raum und die eigene Reichweite beginnen und enden und wo geografische Grenzen zu finden sind.

IGS Süd, Frankfurt

Zeitraum: 6.9.2016 – 27.6.2017
Teilnehmerzahl: 15 Schüler*innen aus der 5. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Sandra Baumeister

Unter der künstlerischen Leitung von Sandra Baumeister findet das erste Projekt an der neugegründeten IGS-Süd statt. Das Thema „Zu-Fall“ steht im Vordergrund und wird zusammen mit den Schüler*innen auf unterschiedlichen Wegen erforscht. Die Ergebnisse werden am Ende des Projektes in einer gemeinsam erarbeiteten Präsentation vorgestellt.

Bernhard-Adelung-Schule, Darmstadt

Zeitraum: 13.1.2015 – 17.3.2015 (Klasse 6c), 9.-10.6.2015 (Intensivworkshop mit Klasse 5a)
Teilnehmerzahl: Jeweils 20 Schüler*innen pro Klasse
Projektleitung: Nira Priore Nouak

Unter der künstlerischen Leitung von Nira Priore Nouak fand das insgesamt achte und in diesem Schuljahr bereits dritte Projekt an der Bernhard-Adelung-Schule statt. Das Intensivprojekt mit einer 5. Klasse war ebenso wie die beiden vorherigen Projekte in das Fach KUPRA – Kulturelle Praxis integriert.

Freiligrathschule, Frankfurt

Zeitraum: 30.9.2014 – 27.1.2015
Teilnehmerzahl: 8 Schüler*innen der 2. bis 4. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Jungyeon Kim

Seit Herbst 2012 finden an der Freiligrath-Grundschule Tanz-in-Schulen-Projekte mit der Choreografin und Tanzpädagogin Jungyeon Kim statt. Im ersten Schulhalbjahr 2014/2015 tanzten acht Schüler*innen aus der 2. bis 4. Klasse wöchentlich im Rahmen einer freiwilligen Tanz-AG.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Freiligrathschule, Frankfurt

Zeitraum: 3.2.2015 – 21.7.2015
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 2 und 4
Projektleitung: Jungyeon Kim

Das im 1. Schulhalbjahr begonnene Projekt wurde im 2. Schulhalbjahr fortgesetzt. 12 Schüler*innen tanzten wöchentlich im Rahmen einer freiwilligen Tanz-AG unter der Leitung der Tanzpädagogin Jungyeon Kim. Die individuellen Beiträge der Schüler*innen wurden in choreografischer Arbeit zusammengeführt und bei einer Präsentation im Juni im Theaterhaus Frankfurt aufgeführt. Eine weitere Präsentation in der Schule fand am 4.7.2015 statt.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Freiligrathschule, Frankfurt

Zeitraum: 23.9.2015 – 27.1.2016
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen aus der 3. bis 4. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Jungyeon Kim

Im 1. Schulhalbjahr 2015/2016 nahmen an der von Jungyeon Kim geleiteten Tanz-AG 12 Schüler*innen aus der 3. und 4. Klasse teil. Ziel des Projektes war es, Tanz als eine Sprache zu vermitteln, in der die Schüler*innen sich selbst ausdrücken und kommunikativ miteinander interagieren können.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Wiesbaden

Zeitraum: 11.11.2014 – 13.3.2015
Teilnehmerzahl: 9 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren
Projektleitung: Sibylle Magel

Von November 2014 bis März 2015 fand an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, einer Schule mit Förderschwerpunkt motorische und körperliche Entwicklung, ein Tanzprojekt mit der Grundstufe statt. Die Teilnehmenden waren 9 Kinder mit sehr unterschiedlich ausgeprägten Stärken und Einschränkungen, sechs der Kinder waren überwiegend auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Ergebnisse des Projekts wurden am 6.3.2015 um 10 Uhr in der Freien Evangelischen Gemeinde und am 11.3.2015 bei den Wiesbadener Schultheatertagen im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden als Teil einer klassenübergreifenden Aufführung der kompletten Schule aufgeführt.

IGS Alexej von Jawlensky, Wiesbaden

Zeitraum: 11.5.2015 – 17.7.2015
Teilnehmerzahl: 27 Schüler*innen aus der 7. Klasse
Projektleitung: Nira Priore Nouak, Sibylle Magel

Im bereits vierten Projekt an der IGS Alexej von Jawlensky arbeiteten Nira Priore Nouak und Sibylle Magel mit 27 Schüler*innen einer 7. Klasse zum Thema „Selfie“ und beschäftigten sich mit den Begriffen Identität, Facebook, Twitter, und WhatsApp sowie mit Bewegungen mit und vor der Kamera. Insgesamt drei Präsentationen fanden am 15.7. und 16.7.2015 vor Schüler*innen, Eltern, dem Lehrkollegium und ausgewählten Gästen statt.

IGS Heinrich Kraft, Frankfurt

Zeitraum: 30.9.2014 – 27.1.2015
Teilnehmerzahl: 11 Schüler*innen aus der 5. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Jungyeon Kim

Unter der Leitung der Tanzpädagogin Jungyeon Kim begann Ende September ein Projekt mit Schüler*innen einer 5. Klasse der IGS Heinrich Kraft im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Über ein Schulhalbjahr lang näherten sich die Fünftklässler*innen dem zeitgenössischen Tanz an und explorierten dabei verschiedene Methoden.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

IGS Heinrich Kraft, Frankfurt

Zeitraum: 10.2.2015 – 21.7.2015
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen aus der 5. Klasse
Projektleitung: Jungyeon Kim

Die Tanzpädagogin Jungyeon Kim arbeitete im zweiten Halbjahr weiter mit den Schüler*innen der 5. Klasse im Rahmen einer AG. Körperliche Wahrnehmung und Koordinationstraining waren Schwerpunkte des aktuellen Projekts.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Trotz einer bereits mehrjährigen Kooperation stellte sich aufgrund eines mehrfach von der Schule angeordneten Raumwechsels und mehrerer Gespräche mit der Schulleitung heraus, dass leider doch ein mangelndes Verständnis und Interesse für Tanz an der Schule besteht bzw. die Prioritäten zu diesem Zeitpunkt anders gelagert sind.

IGS Nordend, Frankfurt

Zeitraum: 6.11.2014 – 9.7.2015
Teilnehmerzahl: 15-25 Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Allison Brown

Im November 2014 begann das erste Tanz-in-Schulen-Projekt an der IGS Nordend unter der Leitung der Tänzerin und Choreografin Allison Brown. Im Rahmen des Projekts wurde für die Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe ein Projekttag angeboten, an dem sie sich ganz dem Tanzprojekt widmen konnten. Eine Präsentation fand Ende Juni in der Schule statt. Außerdem drehten und schnitten die Schüler*innen einen Film zum Projekt.

Otto-Hahn-Schule, Frankfurt

Zeitraum: 15.9.2014 – 2.2.2015
Teilnehmerzahl: 20-25 Schüler*innen aus dem Leistungskurs Deutsch
Projektleitung: Hannah Dewor, Marialena Marouda

Die Tanzkünstlerin Hannah Dewor und die Performancekünstlerin Marialena Marouda arbeiteten bereits zum zweiten Mal an der Otto-Hahn-Schule. Mit einer Gruppe Schüler aus der Oberstufe beschäftigten sie sich mit Scoring und Regelwerken.

Otto-Hahn-Schule, Frankfurt

Zeitraum: 10.2.2015 – 7.7.2015
Teilnehmerzahl: 20-25 Schüler*innen aus dem Leistungskurs Deutsch
Projektleitung: Hannah Dewor, Marialena Marouda

In dem Projekt beschäftigten sich die Tanz- und Performancekünstlerinnen Hannah Dewor und Marialena Marouda gemeinsam mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 11 mit dem Thema des Scheiterns. Eine schulinterne Präsentation wurde erarbeitet, sowie Ausschnitte der Präsentation beim Tanz-in-Schulen-Tag gezeigt.

Theo-Koch-Schule, Grünberg

Zeitraum: 23.2.2015 – 26.6.2015
Teilnehmerzahl: 16 Schüler*innen aus der 11. Jahrgangsstufe
Projektleitung: Ekaterina Steckenborn

Unter der Leitung von Ekaterina Steckenborn forschte die Gruppe mit verschiedenen physischen Aufgaben und Kontaktimprovisation zum Thema „Meine Räume“ und erweiterte ihr Bewegungsrepertoire. Auf diese Weise entstanden verschiedene Bilder zum Thema Raum. Das so generierte Bewegungsmaterial wurde zu einer choreografisch-szenischen Collage zusammengefügt, die am 15.6.2015 präsentiert wurde.

Wallschule (Schule für Lernhilfe), Frankfurt

Zeitraum: 15.1.2015 – 16.7.2015
Teilnehmerzahl: 12 Schüler*innen im Alter von 10-12 Jahren
Projektleitung: Sandra Baumeister

Die Tanz-AG unter der Leitung von Sandra Baumeister an der Wallschule wurde im zweiten Schulhalbjahr fortgesetzt. In der Tanz-AG untersuchten 12 Schüler*innen die Bewegungsqualitäten Stakkato, d.h. kurze, unterbrochene Bewegungen und Legato, d.h. verbundene, fließende Bewegungen. Mit dem gesamten erforschten Bewegungsmaterial wurde eine Choreografie erarbeitet und in der Schule sowie im Rahmen des Tanz-in-Schulen-Tags präsentiert.

Die Kooperation mit der Wallschule zeigte auch die Vorteile der mehrjährigen Zusammenarbeit. Viele Teilnehmende sind bei der Tanz-AG seit längerer Zeit dabei. So konnte die Projektleiterin schnell das Vertrauen der Schüler*innen gewinnen und auf die Erfahrung der „älteren“ Teilnehmenden zurückgreifen. Das Projekt wurde erfolgreich mit einer Präsentation abgeschlossen.

Tanz-in-Schulen-Projekte im Rahmen des Programms KUNSTVOLL

„zeit tanzt zeit“ (Arbeitstitel)
Ein Kooperationsprojekt von Tanzlabor 21, der Wallschule, Frankfurt und der IGS Alexej von Jawlensky, Wiesbaden

Im Rahmen des Programms „KUNSTVOLL“ des Kulturfonds Frankfurt RheinMain finden an der Wallschule in Frankfurt und an der IGS Alexej von Jawlensky in Wiesbaden zwei Tanz-in-Schulen-Projekte statt. Die Schüler*innen lernen die Kunstform zeitgenössischer Tanz kennen und werden selbst zu Künstler*innen, indem sie stark in den Verlauf des Projekts eingebunden werden, selbst Ideen einbringen und Bewegungssequenzen erfinden.

Wallschule, Frankfurt

Zeitraum: 1.10.2015 – 16.7.2016
Teilnehmerzahl: 10 bis 12 Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren
Projektleitung: Sandra Baumeister

Unter der Leitung von Sandra Baumeister begann am 1.10.2015 an der Wallschule ein schuljahrübergreifendes Projekt für Schüler*innen aus der Mittelstufe. Inhaltlich wird mit dem Thema Zeit gearbeitet. Gemeinsam werden Varianten ausprobiert, Zeit mit dem Körper auszudrücken.

IGS Alexej von Jawlensky

Zeitraum: 7.12.2015 – 26.2.2016
Teilnehmerzahl: 24 Schüler*innen der 7. Jahrgang
Projektleitung: Sibylle Magel, Nira Priore Nouak

Das Intensivprojekt an der IGS Alexej von Jawlensky in Wiesbaden findet zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 unter der künstlerischen Leitung von Nira Priore Nouak und Sibylle Magel statt. Die Projektleiterinnen entwickeln das Projekt zum Thema „Grenzen“ gemeinsam mit den Schüler*innen und der begleitenden Lehrerin. Die Gruppe erforscht, wo es Grenzen gibt, wo der persönliche Raum und die eigene Reichweite beginnt und endet, oder wo geografische Grenzen zu finden sind.

Bernhard-Adelung-Schule, Darmstadt

Zeitraum: 30.08. bis 13.11.2013 (Klasse 6c), 27.11.2013 bis 19.02.2014 (Klasse 6d)
Teilnehmerzahl: 25 Schüler der Klassen 6c und 20 Schüler der Klasse 6d
Projektleiterin: Nira Priore Nouak

Nach dem Erfolg des ersten Tanz-in-Schulen-Projekts an der Bernhard-Adelung-Schule lief vom 30.08. bis 13.11.2013 ein neues Projekt mit 25 Schülern der Klasse 6c. Ein weiteres Projekt mit der Klasse 6d begann am 27.11.2013 und läuft bis zum 19.02.2014. Die Projekte wurden und werden von der Tänzerin und Tanzpädagogin Nira Priore Nouak geleitet.

Zeitraum: 28.02. bis 11.04.2014 (5b), 09.05. bis 18.07.2014 (5a)
Teilnehmerzahl: Jeweils 20 Schüler aus zwei 5. Klassen
Projektleiterin: Nira Priore Nouak

Die Tanzpädagogin Nira Priore Nouak arbeitete erneut mit Unterstützung der Lehrerinnen Nadine Armbrust und Eva Busch mit zwei Klassen an der Bernhard-Adelung-Schule in Darmstadt. Die Projekte waren in das Fach KUPRA – Kulturelle Praxis integriert und es wurde prozessorientiert gearbeitet, das heißt, dass die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich mit kleinen Filmen, Begriffen und Bewegungen aus dem zeitgenössischen Tanz auseinanderzusetzen und zu experimentieren.

Zeitraum: 16.09. bis 16.12.2014 (Klasse 6d), 13.01. bis 17.03.2015 (Klasse 6c), 17.04. bis 10.07.2015 (Klasse 5a)
Teilnehmerzahl: Jeweils 20 Schüler pro Klasse
Projektleiterin: Nira Priore Nouak

Unter der Leitung von Nira Priore Nouak wurde das bereits sechste Projekt an der Bernhard-Adelung-Schule mit einer kleinen schulinternen Aufführung beendet, zwei weitere Projekte sind für das zweite Schulhalbjahr geplant. Die Projekte waren in das Fach KUPRA – Kulturelle Praxis integriert, es wurde prozessorientiert gearbeitet, indem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich mit kleinen Filmen, Begriffen und Bewegungen aus dem zeitgenössischen Tanz auseinanderzusetzen und zu experimentieren.

Freiligrath-Grundschule, Frankfurt

Zeitraum: 14.09.2013 bis 28.01.2014
Teilnehmerzahl: 14 Schüler der 2. und 3. Klasse
Projektleiterin: Jungyeon Kim

Seit Herbst 2012 finden an der Freiligrath-Grundschule Tanz-in-Schulen-Projekte mit der Choreografin und Tanzpädagogin Jungyeon Kim und der Lehrerin Margret Grätz statt. Zwölf Schüler der 2. und 3. Klasse arbeiten wöchentlich im Rahmen einer freiwillig gewählten Tanz AG. Jede Unterrichtseinheit dauerte 90 Minuten, während der die Schüler rhythmische Spiele kennenlernten, Bewegungen unterschiedlicher Koordinaten und Dynamiken erforschten, an ihrem kinetischen Empfinden durch Stärkung, Dehnung und Balancieren arbeiteten und ihre körperliche Ausdrucksfähigkeit durch interaktive und/oder imaginative Bewegungsaufgaben entdeckten. Die Schüler wurden ermutigt, Aufgaben durch Wiederholung zu meistern und sich Herausforderungen aus neuen und sich verändernden Bewegungsformen und aufgaben zu stellen. Dabei brachten Musik, Bilder, Requisiten, Imagination sowie spielhafte Strukturen Anregungen im Verlauf des Unterrichts. Zudem wurden regelmäßig Präsentationssituationen herbeigeführt, in der die Schüler dazu ermutigt wurden, als Performer selbstbewusst und diszipliniert und als Zuschauer aufmerksam und ermutigend zu sein.
Die Schüler der Tanz-AG arbeiteten hauptsächlich physisch, dadurch bot die AG den Schülern die Möglichkeit, sich gegenseitig zu entdecken und miteinander zu interagieren. Dabei wurde ihnen die Zeit gegeben, die es bedarf, sich füreinander zu öffnen. Im Verhalten der sieben und acht Jahre alten Schüler zeigte sich, dass bevorzugt mit jemandem gearbeitet wird, der einem selbst ähnlich ist und sieht, was bei manchen Schülern zu Schüchternheit und Zurückhaltung führte. Dies zeigt, wie wichtig es ist, durch das Medium Tanz Offenheit und Akzeptanz zu vermitteln. Das Projekt fand in Kooperation mit Kunst für Kinder e.V. statt.

Zeitraum: 04.02. bis 15.07.2014
Teilnehmerzahl: 12 Schüler aus dem 2. und 3. Schuljahr
Projektleiterin: Jungyeon Kim

Die Kooperation mit der Freiligrath-Grundschule fand mittlerweile im dritten Jahr in Folge unter der Leitung der Tanzpädagogin und Tänzerin Jungyeon Kim und der Lehrerin Margret Grätz statt. Während des Projektes lernten die Kinder Tanz als Sprache kennen, mit der sie sich selbst ausdrücken und mit anderen interagieren können. Die Einheiten beinhalteten Übungen bezüglich der Konzentration auf die Atmung, Dehnung, Kräftigung, Balance und Koordination. Die Schüler hatten Spaß daran, strukturierte Übungen zu wiederholen und konnten sie mit jedem Mal besser verbinden. Anatomische Informationen, visuelle Bilder des Rückgrats und anderer Knochenstrukturen und die geführte Erforschung des eigenen Körpers halfen den Schülern ein besseres Gefühl für ihre Körper zu bekommen. Das Projekt fand in Kooperation mit Kunst für Kinder e.V. statt.

Zeitraum: 30.09.2014 bis 27.01.2015
Teilnehmerzahl: 10-12 Schüler der Jahrgangsstufen 2 und 3
Projektleiterin: Jungyeon Kim

Seit Herbst 2012 finden an der Freiligrath-Grundschule Tanz-in-Schulen-Projekte mit der Choreografin und Tanzpädagogin Jungyeon Kim und der Lehrerin Margret Grätz statt. In diesem Schulhalbjahr tanzen 8 Schülerinnen aus der 2. bis 4. Klasse wöchentlich im Rahmen einer freiwilligen Tanz-AG.
Neben rhythmischem Spiel und motorischen Übungen stand in diesem Semester die tänzerisch-kreative Erforschungsarbeit mit den Schülerinnen im Mittelpunkt. In jeder einzelnen Unterrichtsstunde wurde ein neues Thema aus Tanzvokabularien in den Vordergrund gestellt – Körperteile, variierende Formen, Lokomotion, Richtungen, Ebenen, usw. Auf das jeweilige Thema wurde mit einer Leitfrage hingeführt, an welcher die Schülerinnen sich orientieren konnten. Daraufhin wurden die Schülerinnen durch Anleitung zu Bewegungen und durch Beobachtung und Verbalisierung mit dem ausgesuchten Thema weiter vertraut gemacht.
Dieser Erforschungsprozess resultierte zumeist in Bewegungssequenzen, die von den Schülern selbständig festgelegt wurden und die vor der Gruppe in einer affirmativ-unterstützenden Atmosphäre vorgeführt wurden können.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Wiesbaden

Zeitraum: 11.11.2014 bis 13.03.2015
Teilnehmerzahl: 5-6 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren
Projektleiterin: Sibylle Magel

Im November 2014 begann unter der Leitung der Tanzpädagogin Sibylle Magel an der Wiesbadener Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule ein Projekt mit einer Gruppe Kinder mit mehr oder weniger starken motorischen und geistigen Beeinträchtigungen aus den 1. bis 4. Klassen.

Georg-Büchner-Schule, Frankfurt

Zeitraum: 18.02. bis 22.07.2014
Teilnehmerzahl: 24 Schüler aus der 9. Jahrgangsstufe
Projektleiterin: Nina Piulats Finger

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein Tanz-in-Schulen-Projekt an der Frankfurter Georg-Büchner-Schule (IGS) statt, in dem die Tanzpädagogin Nina Piulats Finger mit der Lehrerin Isabella Galys und einer Gruppe von 24 Schülern arbeitete. Das Projekt lief innerhalb des Fachs Sport einer 9. Klasse. Da die Projektzeit begrenzt war, zielten die wöchentlichen Treffen darauf ab, die Mädchen mit einem Basisvokabular Bewegung und Tanz zu familiarisieren und sich mit diesem auseinanderzusetzen. Im Vordergrund stand eine gemeinsame Erkundung von Körper und Raum auf der Basis einer kreierten Bewegungsabfolge. Die Schüler erarbeiteten anhand verschiedener Kriterien von Um- und Neugestaltung ihr eigenes Tanzstück. Durch Hinzunahme von Improvisationsaufgaben, Übungen zu Wahrnehmung, Interaktion und Gruppendynamik erforschten die Schüler ihre Möglichkeiten und Grenzen.

Hostatoschule, Frankfurt

Zeitraum: 18.02. bis 22.07.2014
Teilnehmerzahl: 7 Schüler aus der 3. bis 6. Klasse
Projektleiterin: Allison Brown

Unter dem Titel „Tanzende Superhelden“ arbeitete die Tänzerin und Tanzpädagogin Allison Brown mit der Sozialarbeiterin Noura Taibi und einer Gruppe von 7 Schülern in einer Tanz-AG. Die Gruppe stellte sich die Fragen: Was ist meine Lieblingsaktivität? Was können wir alle mit unserem Körper tun? Und was kann ich mit meinem Körper besonders gut machen?

IGS Heinrich Kraft, Frankfurt

Zeitraum: 27.09.2013 bis 07.02.2014
Teilnehmerzahl: 22 Schüler aus zwei 6. Klassen
Projektleiterin: Hannah Dewor

Im Schulhalbjahr 2013/14 begannen an der Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim gleichzeitig zwei Projekte in zwei Klassen der Jahrgangsstufe 6. Unter der künstlerischen Leitung von Hannah Dewor und der Unterstützung des betreuenden Lehrers Christoph Anders arbeiteten beide Gruppen zunächst an denselben Bewegungsprinzipien und materialien. Schritte wurden durch zeitliche und räumliche Variationen zu ersten Kompositionen und choreografischen Bausteinen zusammengesetzt. Anhand der spezifisch vorgestellten Ausführung und den unzähligen Variationen der Schritte lernten die Schüler darüber hinaus Unterschiede zwischen zeitgenössischen und urbanen Bewegungsformen wie z.B. Streetdance kennen.
Improvisatorische Aufgaben ermöglichten den Schülern ihre Neigungen in Bezug auf Bewegung und ihre tänzerischen Fähigkeiten zu entdecken. Je nachdem, wie eine Gruppe mit den angebotenen Improvisations- und Kompositionsaufgaben umging, gestaltet sich der weitere Verlauf des Projekts unterschiedlich. Ziel der beiden Projekte war es also nicht nur, den Schülern einen Einblick in unterschiedliche Tanz- und Bewegungsformen zu geben, sondern auch ihre Vielseitigkeit im Umgang mit denselben Aufgaben herauszustellen und somit den Charakter kreativer Prozesse zu zeigen. Eine öffentliche oder schulinterne Aufführung war nicht geplant. Das Projekt fand in Kooperation mit Kunst für Kinder e.V. statt.

Zeitraum: 21.02. bis 25.07.2014
Teilnehmerzahl: 7 Jungen und 5 Mädchen aus der Klasse 6c
Projektleiterin: Hannah Dewor

Die Tanzpädagogin Hannah Dewor arbeitete erneut mit dem Lehrer Christoph Anders mit einer sechsten Klasse aus der Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt. Das Projekt fand in Kooperation mit Kunst für Kinder e.V. statt.

Zeitraum: 30.09.2014 bis 27.01.2015
Teilnehmerzahl: 11 Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe
Projektleiterin: Jungyeon Kim

Unter der Leitung der Tanzpädagogin Jungyeon Kim im September 2014 ein Projekt mit Schülern einer 5. Klasse an der IGS Heinrich Kraft im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Über ein Schulhalbjahr lang näherten sich die Fünftklässler dem zeitgenössischen Tanz an und explorierten dabei verschiedene Methoden.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kunst für Kinder e.V. statt.

IGS Nordend, Frankfurt

Zeitraum: 06.11.2014 bis 16.07.2015
Teilnehmerzahl: 15-25 Schüler der 9. Jahrgangsstufe
Projektleiterin: Allison Brown

Im November 2014 begann das erste Tanz-in-Schulen-Projekt an der IGS Nordend unter der Leitung der Tänzerin und Choreografin Allison Brown und der Lehrerin Carla Leesker. Im Rahmen des Projekts wird für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Donnerstag als Projekttag angeboten, den sie ganz dem Tanzprojekt widmen können.

Marienschule, Offenbach

Zeitraum: 17., 18., 21. und 22.07.2014
Teilnehmerzahl: 10 Schülerinnen zwischen 16 und 18 Jahren
Projektleiterin: Jungyeon Kim

Die Tanzpädagogin Jungyeon Kim arbeitete gemeinsam mit zwei Lehrerinnen in einem Intensivworkshop mit einer Gruppe von 10 Schülerinnen. Unter dem Titel „Drei Tage Fluxus: Projektwoche mit intermedialer Performance“ erforschte die Gruppe zeitgenössischen Tanz und Improvisation und arbeitete dabei mit Ton- und Textfragmenten sowie einfachen Materialien wie Packpapier, Bindfäden und Klebeband, aus denen sich die Teilnehmerinnen jeweils selbst Kostüme bastelten. Am vierten Tag des Workshops gab es eine Aufführung.

Otto-Hahn-Schule, Frankfurt

Zeitraum: 10.02. bis 07.07.2014
Teilnehmerzahl: ca. 15 bis 20 Schüler und Schülerinnen aus der 5. Jahrgangstufe
Projektleiterinnen: Hannah Dewor, Marialena Marouda

Die Tänzerin und Tanzpädagogin Hannah Dewor und die Performancekünstlerin Marialena Marouda arbeiteten gemeinsam mit den Lehrern Heiner Geerlings und Lothar Höller an einem Projekt, das für die Schüler alternativ zur Chorstunde stattfand. Das Projekt hatte das Ziel, elementare Prinzipien der Jazzmusik als Leitmotive für die Arbeit mit Bewegung, Körper und Stimme zu übernehmen. Die Schüler entwarfen choreografische Übungen und rhythmische Spielen, die ihnen die Grundbausteine des Jazz körperlich erfahrbar machten. Die Kinder haben die vorgeschlagenen Spiele selbst weitergedacht und weiterentwickelt. Bewegung wurde erst als hörbare Bewegung ins Spiel eingebracht, als Produktion von Rhythmus und Musik mit dem eigenen Körper als Bodypercussion. Anhand eines Warm-ups und Übungen zu Raum und zu Bewegungsgestaltung und mit kleinen choreografischen Bausteinen lernten die Schüler Grundelemente des Tanzes. Das Einbringen der Stimme durch Scatt-, Rap-, oder Gruppenstimmbildungsübungen war ebenfalls wichtig. Mit einfachen Mitteln wurde ein gemeinsamer Raum mit einem spielerischen Rahmen geschaffen, in dem jedes Kind mit seinen eigenen Erfahrungen und Kenntnissen und mit seinem Bewegungsvokabular einsteigen und sich wohlfühlen konnte.

Zeitraum: 15.09.2014 bis 02.02.2015
Teilnehmerzahl: 20-25 Schüler aus dem Leistungskurs Deutsch
Projektleiterinnen: Hannah Dewor, Marialena Marouda

Die Tanzkünstlerin Hannah Dewor und die Performancekünstlerin Marialena Marouda arbeiten bereits zum zweiten Mal an der Otto-Hahn-Schule. Diesmal arbeiten sie mit einer Gruppe aus der Oberstufe zum Thema Scoring und Regelwerken, seien es Scores fürs Leben, für den Alltag oder für die Performance. Lebenserfahrungen und daraus resultierende Weisheiten sollen auf ihre Tauglichkeit geprüft werden, indem sie auf den Körper und in Bewegungsprinzipien übertragen werden. Eigenes Wollen und Unterordnen werden in Gruppenscores erforscht und spielerisch auf ihre Tragweite geprüft.

Theo-Koch-Schule, Grünberg

Zeitraum: 21.07 bis 24.07.2014
Teilnehmerzahl: 8 Schüler aus der Jahrgangsstufe 12 und 13 Schüler der DAZ-Klasse im Alter von 10 bis 17 Jahre
Projektleiterin: Ekaterina Steckenborn

Während des von der Tanzpädagogin Ekaterina Steckenborn und einer begleitenden Lehrerin geleiteten Projektes konnten Schülerinnen und Schüler einer DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) von den Erfahrungen der acht teilnehmenden Schüler des Tanztheaterkurses, die im 1. Halbjahr 2014 an dem Projekt „Das hat mich umgehauen“ beteiligt waren, profitieren. Mit einfachen Übungen und kreativen Impulsen wurde Bewegungsmaterial generiert und zu einer Performance ausgestaltet. Dabei wurden folgende Aspekte nach anfänglichem Suchen und Experimentieren für die Performance genutzt: sich selbst und andere wahrnehmen, fremde Sprache, Raum bzw. Räume (Schulhof), Kinderspiele (Ochs am Berg), Begegnungen mit anderen, Volkstanz und Hip-Hop-Elemente. Das gemeinsame Arbeiten hatte nicht nur künstlerisch integrativen Charakter, sondern stand auch im Zeichen eines interkulturellen Austausches, der für beide Seiten gewinnbringend war und einmal mehr zeigte, dass miteinander lernen und kreativ arbeiten auch ohne perfekte Deutschkenntnisse aller Teilnehmer möglich sind.

Wallschule (Schule für Lernhilfe), Frankfurt

Zeitraum: 16.01. bis 24.07.2014
Teilnehmerzahl: 10-12 Schüler im Alter von 8-12 Jahren
Projektleiterin: Sandra Baumeister

Im mittlerweile siebten Tanz-in-Schulen-Projekt an der Wallschule arbeitete die Tanzpädagogin Sandra Baumeister erneut mit der Lehrerin Daniela Busch.
Der Frühling und die ersten Sonnenstrahlen, die die Natur zum Erwachen bringen, dienten als Bewegungsidee, die verschiedenen Körperteile „aufzuwecken“ und mit öffnenden und schließenden Bewegungen zu experimentieren. In jeder Stunde hat die Projektleiterin einen Körperteil präsentiert und die Schüler haben diesen in Partnerübungen erkundet. Danach wurde die Bewegungsmöglichkeit dieses Körperteils auf dem Schwerpunkt „öffnen und schließen“ bezogen und durch tanztechnische Übungen erweitert. Bestimmte Bewegungsabläufe wurden nach und nach zu einer Tanzsequenz verbunden, die die Schüler dann vorgezeigt haben. Kinder, die sehr verschlossen das Projekt begonnen haben, konnten am Ende ihre Bewegungsmöglichkeiten freier zum Ausdruck bringen.

Zeitraum: 18.09.2014 bis 18.12.2014
Teilnehmerzahl: 10-12 Schüler im Alter von 10-12 Jahren
Projektleiterin: Sandra Baumeister

Im September 2014 begann erneut eine Tanz-AG unter der Leitung von Sandra Baumeister an der Wallschule. Diesmal lag der Schwerpunkt auf der Arbeit mit bewegten Bildern, Fotos und Materialien als Inspiration für Bewegung. Die Bilder gaben viele Informationen zu Form, Dynamik, Zeit und Raum vor und erzeugten somit bei den Schülern neue Bilder, die sie dann in Bewegung umsetzen konnten. Am Anfang der Unterrichtsstunde sprachen die Schüler über die verschiedenen Bilder und Materialien, die im Unterricht verwendet wurden und tauschten sich über die eigenen Empfindungen, Eindrücke und Assoziationen aus. Das gezeigte Material wurde somit zu einem neuen persönlicheren Bild, dem “zweiten Blick”. Wie bewegen sich Herbstblätter im Wind, was empfinde ich dabei, was sehe ich und wie kann ich mein neues Bild tanzen, sind Fragen, die behandelt wurden. Die verschiedenen Materialien inspirierten die Schüler dazu, mit Formen und Dynamiken zu experimentieren und neue Bewegungsmöglichkeiten zu finden.

Arbeitsgruppe Darstellende Künste und Schule Hessen

Die Tanzplattform Rhein-Main ist Mitglied in der Arbeitsgruppe Theater und Schule, deren Ziel es ist, nachhaltige Strukturen für die Zusammenarbeit von Theatern mit Schulen zu schaffen.

Weitere Mitglieder sind das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Hessische Kultusministerium, ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e. V., LaPROF Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V., der Landesverband Schultheater in Hessen e.V. und das Schultheater-Studio.


Kooperationen

In der Spielzeit 2019/20 kooperiert das Tanz-in-Schulen-Programm der Tanzplattform Rhein-Main mit dem Projekt SCHOOL IS DANCING des Centre for Choreographic Development SE.S.TA. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Programmen sowie den beteiligten Tanzkünstler*innen zu fördern.
Mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

School is Dancing Seminar

Die Tanzplattform Rhein-Main übernahm die Koordination in Deutschland für einen von der SE.S.TA veranstaltets Seminar vom 27. bis 30. Oktober 2019 auf der Burg Žďár nad Sázavou (CZ). Sechs Künstler*innen aus dem Rhein-main-Gebiet arbeiteten dort mit Kolleg*innen aus Tschechien gemeinsam. Es wurden sowohl Erfahrungen ausgetauscht, als auch praktisch vor Ort mit einer Gruppe von Kinder gearbeitet. Ziel war es Kinder aktiv in den kreativen Prozess mit einzubeziehen und indirekte Lernergebnisse zu unterstützten: die Verbesserung der sozialen Fähigkeiten, Teamarbeit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und die Verbesserung des Verständnisses des zeitgenössischen Tanzes. Das Seminar wurde von einem Dozenten aus Deutschland und einem Moderator aus der Tschechischen Republik geleitet.

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